Puh, ist das eine Hitze, draussen wurden heute 29°C gemessen, und morgen soll es angeblich noch wärmer werden. Bei dem Wetter soll man viel trinken, also habe ich den kleinen auch etwas Wasser gegeben. Inzwischen ist die Sonne weg und es sind nurnoch 23°C. Bei der Gelegenheit sind diese Fotos entstanden.
Ja, liebe Freundinnen und Freunde von Blog und Kakteen, ich hab nochmal in die Vollen gegriffen und eine neue Tüte mit Kakteensaat gekauft. Inzwischen sind sie auch in einer Saatschale und entgegen meines ersten Versuchs sollen sie darin auch ersteinmal bleiben. Ich habe nämlich gelesen, daß sie in Gesellschaft besser wachsen als alleine. Ist ja bei uns Menschen auch nicht anders, wer ist schon gern alleine? Ich jedenfalls nicht (immer). Als Aufzuchtgefäß habe ich diesmal eine Frischkäseschale (300g) verwendet, in die ich mit etwas Geschick und Zuhilfenahme einer Schraube einige Drainagelöcher gebohrt habe. Feuchtigkeit muss zwar sein, grade in der Keimphase, aber stehende Nässe ist eher unschön. Abgedeckt habe ich die Schale mit etwas Alufolie und Zack, fertig ist die Kakteenkinderstube.
Falls Ihr Euch jetzt fragt „Was ist denn aus dem anderen Kaktus geworden?“ kann ich Euch beruhigen, dem geht es auch gut.
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Weitere Berichterstattung wie gewohnt an dieser Stelle,
bis dann,
Gordon
Kaum zu glauben, aber wahr, der kleine Kaktus hat garkeine Stacheln. Spätestens nach der Lektüre von Albert Trüssels Stachelige Gesellen (erschienen 1985 im AT Verlag) steht fest: Kakteengewächse haben garkeine Stacheln, sie haben Dornen. Daher heute eine Großaufnahme der Dornen.
Ansonsten wird es ja langsam Frühling und die Sonne scheint wieder länger und stärker, was dem Kaktus offenbar nicht weiter stört. Auch Kakteen können einen Sonnenbrand bekommen, aber solange er auf der Fensterbank steht und die Glasscheibe einen Teil der gefährlichen Strahlen abfängt ist das Risiko nicht ganz so groß. Wenn sich das kleine Wesen weiterhin so gut entwickelt und das Wetter danach ist darf es dann auch wieder auf den Balkon.




